Dark Patterns, Addictive Designs, Online-Profiling oder Preisdifferenzierung: In der digitalen Welt sind Verbraucher:innen regelmäßig mit Gestaltungsmustern und Geschäftsmodellen konfrontiert, die ihre Entscheidungen beeinflussen können. Vor diesem Hintergrund plant die EU mit dem Digital Fairness Act eine Weiterentwicklung des bestehenden Verbraucherschutzrahmens – mit besonderem Fokus auf den digitalen Raum und den Schutz vulnerabler Gruppen, insbesondere Minderjähriger.
In unserer Session geben wir einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen rund um den Digital Fairness Act und ordnen diesen in das bestehende regulatorische Umfeld (u. a. UCPD, CRD, DSA) ein. Wir werden erörtern welche Problembereiche sich in der Praxis zeigen, wo mögliche Regelungslücken bestehen, und wie sich die Durchsetzung voraussichtlich entwickeln wird.
Die Session richtet sich an alle, die sich mit digitalen Geschäftsmodellen und deren regulatorischer Einordnung befassen und einen fundierten Einblick in die aktuelle Diskussion auf EU-Ebene erhalten möchten.