Umstrukturierung ausländisch investierter Gesellschaften
Eine große Anzahl von ausländischen Investoren musste die Erfahrung machen, dass die einer Investition zugrunde liegenden Planungen und Projektionen praktisch nicht realisierbar sind. Oftmals erfordert die Lösung solcher Probleme eine Umstrukturierung des Projektes. Abhängig von der jeweiligen Situation kann dies bedeuten, die Anteile des chinesischen Partners zu übernehmen und die Gesellschaft in eine 100 %ige Auslandsgesellschaft umzuwandeln. Manchmal ist die beste Lösung das Ausscheiden des Auslandsinvestors aus dem jeweiligen Projekt. Oft liegt die Herausforderung jedoch darin, andere Möglichkeiten zur Umstrukturierung zu finden, die erfolgversprechend sind. Dies kann eine Neuverhandlung der jeweiligen Verträge und eine Anpassung der Anteilsverhältnisse sein, um das Projekt auf den richtigen Weg zu bringen. Um Ihnen beim Auffinden der besten Lösung zu helfen, steht für uns eine genaue Analyse der speziellen Situation, der rechtlichen und vertraglichen Gegebenheiten und im Besonderen die Interessen der betroffenen Parteien am Anfang, um eine maßgeschneiderte Lösung zu finden. Die Unterstützung gegenüber den Behörden, deren Einbeziehung unvermeidlich ist, ist selbstverständlicher Teil unserer Rechtsberatung.
Bisherige Projekte des China Desk schließen ein:
- Erstes Buy-Out und Umwandlung eines Equity Joint Venture in eine 100 % Auslandsgesellschaft 1991
- Erster Ausstieg aus einem Equity Joint Venture und Umwandlung in eine chinesische Gesellschaft 1995
- Restrukturierung von Joint Ventures in den Bereichen Pharma, Chemie, Automobil, Baustoffe, Maschinenbau und andere
- Restrukturierung eines Drei-Parteien-Equity Joint Ventures, bei dem der Anteil des chinesischen Gesellschafters per Gerichtsbeschluss verpfändet war (1999)