Wessing berät bei Satellitenprojekt SAR-Lupe
Ein Team um den Hamburger Wessing Partner Dr. Michael Baumhauer hat das High-Tech-Unternehmen OHB System AG (Fuchs Gruppe), Bremen, in Vertragsverhandlungen mit der Bundesrepublik Deutschland beraten.
Gegenstand war der Abschluss eines Vertrages über die Beschaffung eines Satellitenaufklärungssystems durch den Bund. Beteiligt waren die Wessing-Juniorpartnerin Dr. Tessa Schoof und der Associate Stefan Holz. Auf Seiten der Bundesrepublik Deutschland lag die rechtliche Gestaltung in den Händen der Juristen des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung.
SAR-Lupe ist das erste Satelliten-Aufklärungssystem Deutschlands. Die etwa 700 kg schweren Satelliten verfügen über eine neue, in Deutschland entwickelte Technik. Sie können jeweils ein mehrere Quadratkilometer großes Gebiet abbilden und sind aufgrund der Radartechnik unabhängig von Licht- und Wetterverhältnissen. Der erste Start ist für 2005 vorgesehen.
Die Beratungstätigkeit von Wessing erstreckte sich auch auf die Gestaltung und Verhandlung der Verträge des Generalunternehmers OHB mit den Systemzulieferern aus dem In- und Ausland. Das Volumen des Projektes beläuft sich auf rund EUR 300 Mio., die Abwicklung wird sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren erstrecken.
Das Projekt liegt im Fokus der besonderen Ausrichtung von Wessing, insbesondere auch im Rahmen des Zusammenschlusses mit Taylor Joynson Garrett: Komplexe Projekte und Langzeitverträge für High-Tech-Industriebereiche. Das Hamburger Team setzt dabei auch auf langjähriges Know-how aus der Beratung von Konsortien beim Bau von Marineschiffen.
"Ob es um den Bau einer Fregatte mit hohem Elektronikanteil, eines U-Bootes oder eines Satelliten geht, spielt für die Gestaltung des vertragsrechtlichen Rahmens keine allzu große Rolle. Die vertraglichen Strukturen sind vergleichbar.", so Dr. Michael Baumhauer, Wessing Hamburg.
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