Frischer Wind im Online Buchhandel - Taylor Wessing berät buch.de bei der Übernahme von Marken- und Internetauftritt von BOL
Taylor Wessing hat erfolgreich buch.de bei der Übernahme des Marken- und Internetauftritts sowie des Kundenstamms von BOL von der Bertelsmann Direct Group vertreten. Das Taylor Wessing Team bestand aus Stephan Heinemann (Corporate) und Dr. Christian Frank und Dr. Stefan Freytag (beide IP/IT, Datenschutz).
Die DirectGroup Bertelsmann und die buch.de internetstores AG einigten sich darauf, die Übernahme im Weg der Sacheinlage zu tätigen. Zur Kaufpreisfinanzierung wurden neue Aktien in Höhe von 25,1 Prozent des erweiterten Aktienkapitals aus der bereits genehmigten Kapitalerhöhung ausgegeben. Die DirectGroup Bertelsmann erhält einen Anteil von 25,1 Prozent an buch.de und eine Barkomponente in Höhe von 800.000 EUR. Damit wird Bertelsmann zum zweitgrößten Aktionär der Gesellschaft. Die Douglas Holding AG bleibt über die Thalia Holding GmbH mit rund 32 Prozent der größte Anteilseigner von buch.de. Das Inkrafttreten der Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch das Bundeskartellamt. Ab 1. Dezember 2002 werden die BOL-Auftritte vom Münsteraner Medienshop und seiner Schweizer Tochter buch.ch betrieben. Damit hat sich die buch.de internetstores AG als zweitgrößter Online-Buchhändler im deutschsprachigen Raum etabliert.
Taylor Wessing hatte bereits im Sommer dieses Jahres die französische Sendergruppe TF 1im Kirch Media Bieterverfahren vertreten. Federführend war dort ebenfalls das Münchner Büro mit Unterstützung der anderen deutschen Standorte der Kanzlei. Mit dem buch.de / BOL Deal profiliert sich Taylor Wessing erneut als Spezialist für Unternehmenstransaktionen in der Medien- und Internetbranche.
Taylor Wessing ist zum 1. September 2002 aus der Fusion von Wessing mit Taylor Joynson Garrett hervorgegangen. Ziel von Taylor Wessing ist dabei, sich aufgrund seiner strategischen Fokussierung und der spezifischen Branchenerfahrung ihrer Anwälte insbesondere für Unternehmen in IP- und technologiereichen Sektoren (TMT) als attraktive Alternative zu den bekannten Magic-Five-Kanzleien etabliert.
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